20 Jahre zbglems

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20 Jahre zbglems 2013-09-13T23:41:39+00:00

2011 feierte der Kulturverein z.Gl. Glems sein 20 jähriges Bestehen. Das Sommerfest im Zirkuszelt neben der Otto-Single-Halle in Metzingen mit etwas 1500 Besuchern war dementsprechend groß.

Sommerfest 2011 zum 20-jährigen Bestehen

20 Jahre Kulturverein z.B. Glems wurden am Sonntag Abend im Festzelt in Glems gefeiert. OB Dr. Fiedler würdigte die Vereinsarbeit vor den rund 70 Anwesenden als wichtigen Beitrag zum Kulturleben der Stadt Metzingen. Er fände es immer wieder erstaunlich, wie mit wenig Mitteln so viel erreicht werden könne. Trotz der nicht einfachen Finanzsituation der Stadt werde er sich deshalb auch weiterhin dafür einsetzen, daß der Kulturverein gefördert würde.

Fiedler blieb nicht nur amtlich wie es bei solchen Jubiläen oft der Fall ist. Eher als Privatmann erinnerte er sich an das literarische Fondue, zu dessen Wiederholung er gerne wieder einen Beitrag leisten würde.
Zu Beginn des Abends hatte schon Walter Dieterle in seiner Funktion als Vorsitzender auf die wirtschaftliche Situation des Kulturvereins hingewiesen. In diesem Zusammenhang bedankte er sich ausdrücklich bei der Volksbank Metzingen-Bad Urach, die seit Jahren praktisch der einzige Sponsor des mittlerweile fast 400 Mitglieder zählenden Vereins sei.

Aber nicht nur organisatorische und administrative Themen sind Inhalt seiner Festrede. Er läßt die Vereinsgeschichte in kurzen Episoden Revue passieren. Erzählt von seiner Kollision mit dem Auto von Daddes Gaiser, „das hat mich drei Jahresgehälter gekostet“ oder Georg Danzer, der einen günstigen Whisky in der Tullamore Flasche kredenzt bekam und anschließen meinte „woaßt, I drink halt bloß an Tullamore“.

Er erinnert an Künstler, die im Hirsch gespielt haben und mittlerweile nicht mehr unter uns weilen, wie beispielsweise dem unvergessenen Wolle Kriwanek. Aber gedenkt auch Vereinsmitgliedern, die ihre Spuren im Leben des KV hinterlassen haben. Wieder ganz der Vorsitzende formuliert er seine Ziele für die Zukunft. Zum Einen will er den Verein auf finanziell sicheren Füßen sehen, zum Anderen wünscht er sich, daß auch die „Eninger“ wissen, wo Glems liegt. Zum Abschluß seiner Ansprache findet er nochmals ernste Worte und betont, daß gerade in der heutigen Zeit der Kulturverein nötiger sei denn je.

Ein runder Geburtstag eines Kulturträgers darf natürlich nicht nur aus Reden bestehen. Deshalb gab es ein künstlerisches Rahmenprogramm, das von den Besuchern mit viel Beifall bedacht wurde. Clown Klikusch jonglierte zur Schlagzeugbegleitung von Joachim Fuchs; Ronnie Taheny, die seit Jahren einen festen Platz im KV-Programm hat, spielte sowohl solo als auch zusammen mit Walter Dieterle und Dago de Levie. Bei „knockin on heavens doors“ wurde durch Schlagzeuger Fuchs und Clown Klikusch an der Djembe aus dem Trio ein Quintett.
20 Jahre sind seit der Vereinsgründung vergangen, vieles hat sich verändert aber wie Dieterle stolz verkündete „uns gibt es immer noch“. (pb)

Poems on the rocks

Galerie !!!!

Ein freundlicher älterer Herr.

Im schwarzen Gehrock, den Notenständer in der Hand, betritt er etwas verspätet die Bühne. Ein freundlicher, älterer Herr, so steht es auch auf dem T-Shirt unter dem roten Hemd. Das hatte er als kleinen Gag vorbereitet.[spoiler] Und dann entführen Jo Jung und die Musiker von Poems on the Rocks die rund 90 Zuhörer mit Songs und Texten in die Ewigkeit.
Sie begnügen sich nicht mit akkuraten eins zu eins Übersetzungen, sondern interpretieren die Lyrik der Rock-Poeten der 60er, 70er und 80er Jahre. Musikalisch halten sie sich weitgehend an die Ur-Interpreten, gestatten sich aber auch das eine oder andere Solo, wie es sich für einen Live-Auftritt gehört. (pb)